-Reisebericht 2004-
 

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Reisezeit: 26.11.-08.12.2004

Teilnehmer: Rainer Albiez und Patricia Benz

Route: Frankfurt - San Jose - Alajuela - Irazu - Poas - Fortuna (Arenal) - Playa Tamarindo (Halbinsel Nicoya) - Fortuna - Alajuela - San Jose - Frankfurt

Arenal vom Aussichtspunkt Los Lagos

26.11.2004: Abflug mit  Condor  ab Frankfurt über Orlando nach San Jose. Die Transitprozedur in Orlando erscheint den Passagieren derzeit ebenso nervig wie unsinnig. Ankunft in San Jose gegen 19:00 Uhr. Wir   holen unseren Mietwagen, einen Daihatsu Terios 4x4 (4 WD ist zwar nicht zwingend notwendig aber manchmal schon von Vorteil) ab und fahren zu unserer ersten Unterkunft, dem Hotel Coconut House in Alajuela, nur  etwa 5 km vom Flughafen entfernt.

Vulkan Irazu

27.11.: Nach einem reichhaltigen Frühstück mit selbstgebackenem Brot fahren wir gen Vulkan Irazu. Leider ist der Weg durch San Jose sehr schlecht ausgeschildert aber mit sehr viel Glück klappt alles zufälligerweise. Leider ist der Berg ein wenig im Nebel (man sieht keine 20 Meter weit)  und der Kassierer ( 10 USD) am Eingang zum Nationalpark macht uns freundlicherweise darauf aufmerksam. Nach 1 1/2 Stunden kaltem Warten  klart es gerade als wir wegfahren wollen plötzlich aus und für einige Minuten haben wir halbwegs ordentliche Sicht in zum Kratersee. 

Schnell zieht es wieder zu und wir fahren nach San Jose, besuchen einen Markt und einen Mall und fahren weiter zur Unterkunft. Diesmal aber nicht so glücklich durch San Jose, nach einer Stunde Kreisfahrt kommen wir dann aber wieder auf die richtige Ausfahrtstraße und finden zurück nach Alajuela.

Nationalpark Vulkan Poas

28.11.: Nachdem Patricia noch den Wunderheiler (liest Krankheiten aus dem Urin?????) miterleben will kommen wir erst gegen halb elf  in Richtung Vulkan Poas weg. Nach etwa einenhalb Stunden Fahrzeit und einigen Umwegen mangels Beschilderung kommen wir dann am Poas an. Auch wieder Nebel, allerdings macht es immer wieder auf so dass wir den türkisfarbenen Kratersee gut sehen.  Gegen  14 Uhr geht es dann weiter nach Fortuna wo wir kurz vor Dunkelheit nach 15 Minuten Preisverhandlung dann im Hotel Los Lagos Unterkunft finden. Das Hotel liegt direkt am Arenal mit Blick zum aktiven Teil  des Bergs.

so hätten wir es gerne gesehen :-)  vereinzelt erleben wir solche Eruptionen

Hot Spring Tabacon

Tucan am Arenal

Cascada la Fortuna

29./30.11.: Wir unternehmen Ausflüge zu den Regenwaldhängebrücken am Arenal See, dem heißen Fluss Tabacon, dem Fortuna-Wasserfall und  schauen uns ein wenig in der ansonsten wenig attraktiven Stadt Fortuna um. Morgens und Abends beobachten wir den Arenal vom etwa 600 Meter hoch und insgesamt sehr günstig gelegenen Aussichtspunkt auf dem riesigen Gelände unseres Hotels. Die Beobachtungen beginnen meist sehr früh und enden sehr spät in der Nacht. Meist steckt der Gipfel jedoch in Nebel. Am Morgen des 2. Tages und am Abend des letzten Tages klart es jedoch ganz gut auf und man hört und sieht (vor allem bei Nacht vereinzelte Eruptionen und regelmäßige Abgänge vereinzelter, rotglühender Lavabrocken.

30.11.: Am Morgen des 30.11. verlassen wir den Arenal und fahren entlang des Arenal-Sees über Nuevo Arenal (gute deutsche Bäckerei von Tom und Ellen), Tilaran, Canas, und Liberia nach Tamarindo. Am Arenal See trefffen wir auf der Straße auf eine größere Nasenbärfamilie auf Nahrungssuche. Einige Touristen füttern sie mit Chips,  was öfters vorkommen muß denn die Tiere sind schon recht zutraulich.

 

 Der Strand von Playa Tamarindo

30.11.-5.12.: In Tamarindo, einem in der Vorsaison recht ruhigen Dorf  etwa 60 km südwestlich von Liberia, bleiben wir bis zum 5.12 als Basis für unsere mehrmaligen Tageserkundungen im nahe gelegenen Nationalpark Vulkan Rincon de la Vieja. Sowohl die Flora und Fauna im unteren Teil des Bergs als auch die geothermalen Aktivitäten am Fuße des Berges sind sehr interessant und lohnen mehrmalige Besuche. Ein anstrengendes und langwieriges aber auch besonderes Erlebnis ist der Aufstieg zur Gipfelregion mit seinem riesgen, mächtig dampfenden Kratersee. Zu beachten ist, dass wegen giftiger Gase im Gipfelbereich (je nach Wind) entweder eine Atemschutzmaske mitgeführt werden sollte oder sehr viel Vorsicht bei der Annäherung an die Kraterkante dabei sein sollte.

ich in Tamarindo

Ohne Erfolg machen wir uns auf die nächtliche Suche nach den großen Schildkröten die eigentlich zur Eiablage in den nahe gelegenen Nationalpark Las Baulas kommen sollten. Nach Rückkehr von unseren Erkundungen finden wir auch ein wenig Zeit zur Erholung am Strand. Einige immer wieder an unseren Liegen vorbeiziehende Leguane sorgen gelegentlich für Abwechslung und auch die im Meer fischenden Pelikane beschäftigen uns hin und wieder. Wir nächtigen in der kleinen , sehr schönen Anlage Cabinas Palapas direkt am Strand im "Zentrum" (soweit man in dem Dorf von Zentrum reden kann) von Tamarindo.

wilde Tiere am Playa Tamarindo

6.12.: Wir fahren wieder zurück nach San Jose. Der weg führt uns wieder über den Arenal See, vorbei an der deutschen Bäckerei (wir kaufen wieder was zu essen) nach Fortuna (in der vergeblichen Hoffnung es ist gutes Wetter am Arenal und wir bleiben dort noch eine Nacht). Allerdings regnet es in Fortuna, so dass wir  im Hotel Los Lagos nur noch eine Kleinigkeit essen und dann über San Isidro und San Ramon nach Alajuela fahren wo wir noch einmal eine Nacht bei Reiner und Heikes Coconut House verbringen.

Sonnenuntergang am Playa Tamarindo

 

7.12.: Heute ist schon der Rückflugtag.  Da wir wegen starkem Regen in Fortuna  keine Chance zur Beobachtung des Arenal mehr hatten und gleich nach San Jose durchfuhren haben wir heute noch einen Bummeltag bis zum Rückflug am Abend. Wir fahren noch zum Shopping in eine Mall nach  Escazu bei San Jose und kaufen ein wenig ein. Dann fahren wir wieder nach Alajuela, holen unser Gepäck ab, liefern unseren Daihatsu Terios bei Europcar ab und werden zum Flughafen gefahren. Von dort aus geht es dann über Orlando zurück nach Frankfurt wo wir am Abend des 8. Dezember landen.

 Garten  des Hotel Los Lagos Insekt im Ast-Design  Blick vom Los Lagos auf Arenal in Wolken